[Reisebericht: Island] Die Westfjorde - Teil 1

Im Juni 2015 habe ich die isländischen Westfjorde zum ersten Mal bereist. Ich habe viele Freunde, die schon einmal dort waren und alle haben von diesem Teil der Insel geschwärmt. Nun liegt diese Reise auch schon wieder ein Jahr zurück, doch schwärmen kann ich noch immer darüber. Auch ohne offensichtliche Gletscher und Vulkane haben die Westfjorde landschaftlich sehr viel zu bieten. An vielen Stellen hat man noch die Chance abseits der ausgetretenen Touristenpfade zu wandern und die Natur und Einsamkeit zu genießen.





Am frühen Morgen nahmen wir die Fähre von Stykkishólmur über Flatey nach Brjánslækur. Dort wärmten wir uns eine Stunde in einem natürlichen HotPot direkt am Meer auf. Danach hatten wir das Glück, eine zweistündige private Führung von einer Isländerin zur Schlucht Surtarbrandsgil zu bekommen. Später fuhren wir auf die Halbinsel Vestfirðir. Auf dem Weg zum Guesthouse sind die Bilder 1 bis 6 entstanden. Direkt an einem Strand liegt ein rostiges Schiffsfrack, welches besichtigt werden kann. Bild 6 sowie beide Panoramen am Ende des Beitrags zeigen einen roten Strand, welcher nach einer abenteuerlichen Fahrt auf einer unglaublich steilen und holprigen Schotterpiste erreicht werden kann.







Nach dem wir in unserer Unterkunft Abendbrot gegessen hatten, fuhren wir um 22:00 Uhr zu den Vogelklippen Látrabjarg. Da wir genau über Mittsommer dort waren, kann man solche Ausflüge zu jeder Uhrzeit machen. Die Sonne geht nicht unter und es ist die ganze Nacht beinahe taghell. Diese Uhrzeit ist jedoch perfekt, um Vogelklippen wie diese zu besuchen, da die meisten Vögel an den Klippen sitzen und nicht auf dem Meer nach Futter suchen. Látrabjarg ist eine der größten Vogelklippen der Welt. Mit bis zu 450m Höhe und Millionen von Vögeln ist diese Klippe wirklich unglaublich beeindruckend. Wer mich kennt weiß, dass ich Puffins über alles liebe. Egal wohin ich schaute, überall befanden sich diese knuffigen Tiere. Es ist unglaublich wie gelassen die Vögel sind, wenn die Touristenmassen an den Klippen entlang stapfen. Und auch um 23:00 Uhr sind die Klippen noch überraschend gut besucht.



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