[Rezension] Das Gegenteil von Romeo von Josie Charles


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Informationen zum Buch (eBook)
Erscheinungsdatum: 28.05.2015
ISBN: B00XV250J0
Preis: 0,99€ (Einführungspreis)
Seiten: 228

Erster Satz: In einer Welt, die immer freier wird, schaffen wir uns kleine Käfige aus Angst.

Inhalt:
Rachel steht vor den Trümmern ihres Lebens. Ihr Freund hat sie mit ihrer eigenen Schwester betrogen, ihre Karriere als Journalistin steht vor dem Aus und Geld hat sie auch keines. Am Flughafen von Chicago versucht sie sich für einen neuen Artikel inspirieren zu lassen. Als Ayden Rogers, einer der angesagtesten Broadway-Stars, sie umrennt und sich als ein eingebildetes und arrogantes Ekel entpuppt, greift sich Rachel kurzentschlossen sein Portemonnaie, welches er beim Zusammenstoß verloren hat. Dieser Moment soll die Wende für Rachels Leben darstellen, denn sie entscheidet sich kurzentschlossen von dem Geld ein Flugticket zu kaufen und nach New York zu fliegen. Dort will sie ein neues Leben beginnen, doch dass Ayden sie auch hier noch verfolgt, sei es durch ihr schlechtes Gewissen oder aufgrund der unzähligen Plakate, hatte sie so nicht geplant. Sie entscheidet sich das Portemonnaie zurückzubringen und bekommt ein unmoralisches Angebot von Ayden, um ihre Schuld zu begleichen.


Meine Meinung: 
Als ich zu lesen begonnen habe, hatte ich kaum Erwartungen an das eBook. Ich freute mich lediglich auf ein lockeres und leichtes Lesevergnügen zum Abschalten und zum Träumen. Genau das ist der Autorin Josie Charles auch gelungen. „Das Gegenteil von Romeo“ ist ein Liebesroman, der mit verhältnismäßig wenig kitschigen Momenten auskommt und es dem Leser trotz allem erlaubt zu träumen und sich in den Gefühlen der Protagonisten zu wälzen.

Sowohl Rachel, als auch Ayden konnten mich auf voller Linie überzeugen. Josie Charles hat beide Charaktere mit viel Liebe erstellt und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Rachel war mir von Beginn an sympathisch und mit der Zeit stieg meine Sympathie ihr gegenüber immer weiter an. Auch wenn Ayden zu Beginn ziemlich ungehobelt ist, hat man gleich gemerkt, dass hinter dieser harten und unsympathischen Schale noch viel mehr steckt. Um es kurz zu machen: auch ihn mochte ich trotz allem, oder gerade wegen dieser ungehobelten Art, von Beginn an.

Das Buch ließ sich flüssig und schnell weg lesen. Ich konnte mich in der Geschichte verlieren und mit den beiden bis zum Ende mitfiebern. Wie schon zu Beginn geschildert, gab es nur wenig kitschige Momente. Einige Zufälle ebneten den beiden den Weg, was zu einem Liebesroman nun mal einfach dazu gehört. Die Autorin hat mich mit der Sprache, dem Schreibstil und der Handlung so in den Bann gezogen, dass ich einige offensichtliche Dinge verpasste bzw. übersah. Das resultierte dann darin, dass ich an einigen Stellen wirklich überrascht war, was für eine Wendung das Buch nahm.

Auch wenn das Buch nur 228 Seiten umfasst, kam mir die Geschichte viel länger vor! Das Buch hatte keine Seite zu viel und keine Seite zu wenig und das Debüt ist der Autorin somit gelungen. Ich hoffe in Zukunft noch viele weitere Bücher von ihr lesen zu können!


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