[Rezension] Spellbound von C. M. Singer


© Coverrecht: Amrûn
Informationen zum Buch (Taschebuch)
Erscheinungsdatum: 10.02.2015
Verlag: Amrûn
ISBN: 978-3-944729-64-0
Preis: 14,80€
Seiten: 610

Erster Satz: Wehe, es war nicht wichtig!

Inhalt:
Eben waren Liz und Danny noch unbeschwert auf Weltreise. Sie waren glücklich und sorglos und alles schien möglich. Zurück in der Realität reiht sich ein unglückliches Ereignis an das nächste. Und nicht nur die beiden scheinen vom Pech verfolgt. Auch Riley, Susan und Wood haben mit allerhand Problemen zu kämpfen. Besonders Danny scheint stark von den Geschehnissen belastet zu werden. Sehr mitgenommen hat ihn die Schändung seines Grabes. Die Recherche und Suche nach dem Täter beginnt und es gilt die Frage zu klären, wer noch eine Rechnung mit ihnen offen hat. Von Tag zu Tag scheint sich die Schlinge enger um die Freunde zu ziehen und die Liebe von Liz und Danny muss sehr viele Hürden überwinden.


Meine Meinung: 
Lange mussten wir auf eine Fortsetzung der Geschichte von Liz und Danny warten. Mit knapp über 600 Seiten ist das Buch ein ganz schöner Wälzer und verspricht somit auch schon eine ganze Menge an spannenden Lesestunden. Und was ich schon mal vornweg nehmen kann: Das Buch hält, was es verspricht und knüpft qualitativ genau da an, wo der letzte Band aufgehört hat.

Trotz der Dicke des Buches wurde mir beim Lesen nie langweilig und durch den wirklich lockeren und angenehmen Schreibstil, bin ich quasi durch das Buch geflogen. Unterstützt wurde dies natürlich durch die durchgehend vorhandene Spannung bzw. durch das aufkommende Detektiv-Feeling. Da das Buch beinahe nahtlos an Soulbound anknüpft, habe ich mich beim Lesen, trotz der längeren Pause, recht schnell wieder in die Handlung hinein gefunden.

Die Charaktere sind nach wie vor glaubhaft und liebenswürdig und es war wirklich schön wieder in ihre Welt eintauchen zu dürfen. Ich kann gar nicht sagen wen ich am liebsten mag, da alle Charaktere sehr durchdacht und liebenswert sind. Wood habe ich sehr ins Herz geschlossen. Ich mag seine brummelige und skeptische Art sehr gerne. Danny hat es mir, zumindest zu Beginn des Buches, etwas schwer gemacht, was aber im Nachhinein betrachtet natürlich verständlich ist. Wirklich süß fand ich auch Fiona, welche neu zur Gruppe dazu gestoßen ist.

Die Verknüpfung der Genres Thriller, Krimi, Liebesgeschichte und Fantasy ist für mich persönlich immer noch einmalig und von daher auch etwas ganz besonderes. Beim Lesen hat man nicht unbedingt das Gefühl einen Fantasy-Roman in der Hand zu halten. Alles wirkt ganz normal und echt, da das Buch keine allzu abgedrehten Fantasy-Elemente enthält… wobei letzteres gar nicht wirklich stimmt. Vielleicht wisst ihr was ich meine, wenn ihr es gelesen habt. Ich will nicht zu viel verraten, aber es erscheint alles sehr real.

Besonders gut finde ich, dass C. M. Singer mich immer noch überraschen kann und eigentlich war das ganze Buch eine einzige Überraschung. Ungewohnt intime Momente werden in die Handlung eingebaut, wobei die Autorin sehr gefühlvoll und feinfühlig vorgeht. Aber auch schockierende Momente finden ihren Platz und ließen mich erneut sprachlos zurück.

Ich habe mitgelitten, gerätselt und geknobelt. Das Buch steht seinen zwei Vorgängern in nichts nach und konnte mich zu 100% überzeugen. Trotz der komplexen Handlung gab es keine Unstimmigkeiten, was die sicherlich sehr aufwändige Recherchearbeit deutlich macht. Ein würdiger Abschluss der Reihe, auch wenn ich die Charaktere wirklich vermissen werde!

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