[Rezension] Finstermoos. Aller Frevel Anfang von Janet Clark


© Coverrecht: Loewe
Informationen zum Buch (Taschenbuch)
Erscheinungsdatum: 14.01.2015
Verlag: Loewe
ISBN: 978-3-7855-7748-6
Preis: 9,95€
Seiten: 224
Leseprobe: Hier

Erster Satz: Was immer es ist, lass es keinen Toten sein!

Inahalt:
Valentin und sein Vater sind in Finstermoos nicht bei allen Bewohnern beliebt. Sie kommen aus Berlin und bauen nun ein Hotel in dem beschaulichen Ort. Als sie bei den Bauarbeiten eine Babyleiche entdecken ist Finstermoos in aller Munde. Auch Mascha und ihre Mutter Armina machen sich auf den Weg. Armina ist Journalistin und wittert eine große Story. Dass diese größer zu sein scheint als gedacht, zeigt sich als Armina bei ihren Recherchen verschwindet und Valentin und Mascha um ihr Leben fürchten müssen. Immer wieder gerät einer der beiden in Gefahr… kann das noch ein Zufall sein?


Meine Meinung: 
Über dieses Buch hatte ich vor der Erscheinung schon einiges gehört und so war ich ganz gespannt, was diese neue Reihe zu bieten haben würde. Überraschend ist, dass das Buch mit 224 Seiten doch sehr dünn ist. Die Aufmachung gefällt mir sehr gut, denn das Cover sticht durch eine gelungene Aufmachung ins Auge.

In diesem ersten, von später insgesamt vier Teilen, lernt der Leser vor allem die Charaktere kennen. Luzi, Basti und Nick stammen aus Finstermoos und kennen sich schon lange. Aber auch Valentin aus Berlin gehört zu dem Freundeskreis dazu. Nach etwa der Hälfte des Buches stößt Mascha zur Gruppe dazu. Neben den Charakteren erfährt der Leser auch einiges über die Beziehungen zwischen den Freunden.
Am meisten mochte ich eigentlich Luzi, auch wenn die anderen Charaktere genauso nett waren. Eine richtige Verbindung bzw. einen richtigen Draht habe ich leider zu keinem der Protagonisten finden können, was ich tatsächlich etwas schade finde.

Sprachlich entspricht das Buch einem typischen Jugendbuch. Es ist einfach zu lesen und gut verständlich. Interessant ist, dass das Buch auf zwei Zeitebenen spielt. Die meisten Kapitel spielen sich innerhalb weniger Tage ab. Die entsprechenden Daten findet man zu Beginn der Kapitel. Einige wenige Kapitel greifen jedoch schon vornweg und zeigen, in welche Situation die Freunde letztendlich geraten.

Die Handlung ist gut aufgebaut und im Allgemeinen auch sehr interessant. So richtig gepackt hat sie mich jedoch nicht. Durch den Klappentext wusste ich beim Lesen bereits, was passieren wird. Durch die Kürze des Buches war der Handlungsverlauf des ganzen Buches bereits grob bekannt. Für meinen Geschmack war das Buch viel zu kurz und auch das zweite Buch wird sich mit 208 Seiten in diesem Bereich bewegen. Das Ende des Buches hat nur noch wenig mit einem Cliffhanger zu tun. Für mich wirkt es wie mitten in der Handlung abgebrochen. Wieso die Bücher so kurz gehalten sind, kann ich nicht sagen, aber Band eins und zwei hätte ich schon zusammen in einem Buch erwartet.

Für ein Jugendbuch ist „Finstermoos. Aller Frevel Anfang“ sicherlich in Ordnung. Obwohl ich selbst auch sehr gerne Jugendbücher lese und mich oft in diesen Welten verliere, konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen. Ich weiß, dass es den meisten Lesern anders geht und viele von dem Buch begeistert sind, vielleicht werde ich also doch allmählich zu alt für Jugendbücher…

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