[Barcelona] Park Güell

Schon seit meiner Schulzeit bin ich begeistert von Antoni Gaudí und seinen Werken. Umso glücklicher war ich, als ich in Barcelona den von ihm entworfenen Park Güell besucht habe. Leider war es, wie nicht anders zu erwarten, sehr voll... und mit sehr voll meine ich quasi Überlaufen. Vielleicht ist es leerer, wenn man früh am Morgen, direkt nach der Öffnung des Parks dort ist? Ich kann es euch nicht sagen. Trotz allem war ich begeistert, auch wenn ich geschlagene 15 Minuten vor Gaudís weltbekanntem Salamander verbracht habe, nur um ein Foto zu schießen ohne eine Hand, ein Gesicht, einen Kussmund oder einen Po von fremden Menschen auf oder an dem Salamander auf meinem Bild zu haben! Die ganze Figur zu fotografieren, ist ein Ding der Unmöglichkeit!

Der Park Güell ist eine der bekanntesten Touristenattraktionen im Norden von Barcelona. Metrostationen in der Nähe des Parks sind Vallcarca, Lesseps und etwas weiter entfernt Alfons X. Trotz allem muss ein etwa 20 minütiger Fußweg zum Park eingeplant werden, bei dem es steil bergauf geht. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann von der Station Vallcarca die im Freien installierten Rolltreppen benutzen.

Vom Park selbst hat man, durch die erhöhte Lage einen wundervollen Ausblick auf ganz Barcelona inkl. der Sagrada Família. Der Eintritt in den Park ist kostenlos und Besucher können sich unglaubliche Stein- und Mosaikarbeiten sowie Gebäude anschauen. Seit Oktober 2013 ist der Zutritt zum zentral gelegenen Teil inkl. Terrasse beschränkt worden. Pro halbe Stunde dürfen maximal 400 Personen die Terrasse betreten. Hier ist es sicherlich sinnvoll die Tickets frühzeitig online zu kaufen.

Ich persönlich war, trotz der Fülle, sehr beeindruckt vom Park. Gaudí versuchte kostengünstig zu bauen und so wurde der Berg in seiner ursprünglichen Form belassen und die Bauten wurden stattessen dem Berg angepasst. Die Stützpfeiler und Wände wirken zum Teil sehr natürlich und bestehen aus Material, welches direkt aus dem Park stammt. Die Mosaiken erstellte der Künstler aus Abfällen der nahen Keramikfabrik.











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