[Rezension] Breathe - Flucht nach Sequoia von Sarah Crossan


© Coverrecht: dtv
Informationen zum Buch (Hardcover)
Erscheinungsdatum: 01.11.2013 
Verlag: dtv 
ISBN: 978-3-423-76079-9 
Preis: 16,95€ 
Seiten:368 
Originaltitel: Resist 
Leseprobe: Hier 

Erster Satz: Nach Sequoia segeln: kein Kinderspiel, ganz klar, aber auf Eisregen und Sturmböen ist dann doch keiner gefasst gewesen. 

Inhalt:
Nachdem der Hain komplett zerstört wurde, haben Bea und Quinn sich durch Zufall wieder gefunden. Gemeinsam mit Jazz machen sie sich auf den Weg nach Sequoia, der letzten Zuflucht die für sie sicher und sinnvoll erscheint. Nach einem Unfall muss Quinn allein weiter ziehen, um Hilfe zu holen. Kurz vorher treffen auch Alina und die anderen Überlebenden in Sequois ein. Was sie dort tatsächlich erwartet, hätte zuvor jedoch niemand von ihnen gedacht. Anstatt einer Rettungsaktion müssen Quinn und die anderen fliehen. Bea hat in der Zeit mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Schneller als gedacht, findet sie sich in der Kuppel wieder. Dass dort nicht alles wie erhofft verläuft, lässt den ganzen Plan von Bea immer unrealistischer erscheinen.



Meine Meinung: 
Nachdem mir der erste Band "Breathe - Gefangen unter Glas" so gut gefallen hat, war es keine Frage, dass ich auch den zweiten Teil lesen musste. Ich fand es sehr überraschend, dass der zweite Teil weniger Seiten hatte, als der erste Band. Leider ist dies, trotz der interessanten Geschichte, einer der Minuspunkte, die mir am Ende im Gedächtnis geblieben sind.

Das Buch beginnt relativ zeitnah nach dem Ende des ersten Bandes und die Geschichte wurde überraschenderweise aus vier unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Bea, Quinn und Alina kannte ich noch recht gut aus dem ersten Buch. Wen ich jedoch gar nicht kannte war Oscar. Ich habe mir den Kopf zerbrochen, ob er bereits im ersten Band eine Rolle gespielt hat oder nicht. Hier hat mir eine Erläuterung oder auch eine Brücke zum ersten Band gefehlt.

Generell hatte ich auch größere Probleme, mich mit den Charakteren zu identifizieren. Alina, welche mein Lieblingscharakter war, konnte die Erwartungen nicht erfüllen und auch mit Bea und Quinn tat ich mich teilweise sehr schwer. Mit Oscar konnte ich mich überraschend gut identifizieren, sodass er sich langsam zum liebsten Charakter im zweiten Teil entwickelt hat.

Diese Geschichte war nach wie vor sehr spannend und ich konnte es kaum erwarten, das Ende zu erfahren. Durch die vier Perspektiven wurde die Geschichte an vielen Stellen aber leider sehr schnell erzählt und oft habe ich mir gewünscht mehr zu erfahren. Auch war die Handlung an einigen Stellen, durch die häufigen Perspektivwechsel, etwas abgehackt. Das dies kaum anders möglich war, da sich die Handlung an vielen Stellen gleichzeitig abgespielt hat, ist mir trotz meiner genannten Kritik bewusst. Weiterhin muss ich anmerken, dass einige kleinere Logikfehler enthalten waren. Besonders genervt hat mich aber, wie scheinbar schwierige Handlungen oder Aktionen reibungslos funktioniert haben, sodass die Handlung ohne Unterbrechung weiter laufen konnte. Dies war mir an vielen Stellen zu glatt und zu vorhersehbar.

Trotz der vielen Kritik meinerseits habe ich das Buch gerne gelesen. Einerseits natürlich, weil es sich um eine Fortsetzung gehandelt hat. Andererseits aber auch, weil die Thematik sehr aktuell und interessant ist.

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