[Rezension] Silber - Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier


© Coverrecht: Fischer
Informationen zum Buch (Hardcover)
Erscheinungsdatum: 18.06.2013
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3-8414-2105-0
Preis: 18,99€ 
Seiten: 416
Altersempgehlung: ab 14 Jahren 
Leseprobe? Hier

Erster Satz: Der Hund schnüffelte an meinem Koffer.

Inhalt:
Liv Silber und ihre Schwester Mia waren entzückt, als ihre Mutter ihnen mitteilte, ein kleines Cottage auf dem Land, in der Nähe von Oxford, kaufen zu wollen. Bisher hatten die beiden noch nie ein wirkliches zu Hause gehabt. Die Ferien verbrachten sie bei ihrem Vater, wo immer dieser auch gerade leben mochte. Die restliche Zeit wohnten sie bei ihrer Mutter, einer Universitätsdozentin, die immer dorthin zog, wo ihr ein Lehrstuhl angeboten wurde. Als ihre Mutter und ihr neuer Freund Ernest ihnen mitteilen, dass sie vorerst in eine Wohnung in London ziehen werden, da das Cottage eine heruntergekommene Bruchbude war, hält sich die Freude der beiden in Grenzen. Als sie dann kurz nach Schulbeginn erfahren, dass sie zu Ernest und dessen zwei Kindern ziehen sollen, wundert die beiden gar nichts mehr. Aber Liv ist eh ziemlich schnell mit anderen Dingen beschäftigt. Sie träumt nachts von grünen Türen mit einem Eidechsenknauf und von den vier angesagtesten Jungs der Schule, die mitten in der Nacht auf dem Friedhof ein unheimliches Ritual durchführen, in welches Liv selbstverständlich reinplatzt. Dass die Jungs am nächsten Tag genau wissen, was in der Nacht passiert ist, lässt Liv einen Schauer über den Rücken laufen. Schnell beschließt sie hinter das Geheimnis zu kommen…
 

Meine Meinung:
„Silber – Das erste Buch der Träume“ lag viel zu lange ungelesen im Regal und so wurde es Zeit, endlich einen Blick reinzuwerfen. Viel Lob habe ich bisher über dieses Buch gelesen und meine Erwartungen hoch angesetzt, nicht zuletzt wegen der für mich sensationellen Edelstein-Trilogie. Und was soll ich sagen? Zwischen den beiden Buchdeckeln verbirgt sich ein Feuerwerk an Phantasie und Kreativität. 

Liv Silber und ihre jüngere Schwester Mia ziehen mit ihrer Mutter nach London, um sich dort nun endlich ein Leben aufzubauen. Durch die häufigen Umzüge halten die Schwestern immer zusammen und entsprechend boshaft reagieren sie, als ihr Traum vom britischen Cottage zerplatzt. Beide Mädchen konnte ich aber sehr schnell ins Herz schließen. Sie sehnen sich nach einem zu Hause und als sie dies schließlich bekommen, gewöhnen sie sich auch recht schnell an die Umstände. 

Die Haupthandlung findet nachts in Livs Träumen statt. Indem sie durch ihre Traumtür in den Flur tritt, träumt sie ganz bewusst. Die ganze Traumwelt wurde durch Kerstin Gier so kreativ und lebendig gestaltet, dass ich mir richtig gut vorstellen konnte, wie es in dieser Welt aussieht. Besonders die Traumwelt von Henrys Schwester hat es mir angetan! 

Neben der Haupthandlung flechtet Kerstin Gier geschickt mehrere Nebenhandlungen ein. Dabei darf natürlich auch die Liebesgeschichte nicht fehlen, die sich jedoch geschickt im Hintergrund hält und trotzdem irgendwie immer präsent ist. Auch weitere Nebenschauplätze sind durchaus spannend und die letztendliche Aufklärung wird es sicherlich erst im letzten Band geben. 

Das Ganze ist locker und luftig geschrieben und die Atmosphäre stimmt einfach. Das Gesamtpaket von der träumenden Liv, der aufmüpfigen Mia und dem bayrischen Kindermädchen Lotti ist unglaublich gut gelungen. Es hat einfach Spaß gemacht das Buch zu lesen. Auch der Tittle Tattle Blog passt überraschend gut in das Gesamtbild. Durch das Cover wird die Geschichte noch mal wiedergespiegelt und im Buchladen ist es sicherlich ein Blickfang! 

Kommentare:

  1. Ich muss es auch endlich unbedingt lesen :/ Ich bin total gespannt darauf..

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    1. Ja, genau das hatte ich mir auch gedacht. Es lohnt sich :)
      Liebe Grüße

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