[Rezension] Herzblut - Wenn die Nacht stirbt von Melissa Darnell


© Coverrecht: Mira Taschenbuch
Informationen zum Buch (Taschenbuch)
Erscheinungsdatum: 12.05.2014
ISBN: 978-3-95649-027-9
Preis: 12,99€ 
Seiten: 400
Originaltitel: Consume
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Leseprobe: Hier

Erster Satz: Starr blickte ich in den Wald des Rich Mountain und stützte mich mit einer Hand an den Stamm des kahlen Laubbaums.

Inhalt:
Nach seiner Verwandlung zum Vampir kann sich Tristan an sein bisheriges Leben nicht mehr erinnern. Er ist total verändert und verhält sich zum Teil unberechenbar. Savannah und ihr Vater haben alle Hände voll zu tun ihm das Leben als Vampir zu zeigen und ihn davon abzuhalten einen Menschen anzufallen. Als sich Tristan mit einem Schlag an sein bisheriges Leben erinnert bricht für ihn eine Welt zusammen. Angetrieben von grenzenloser Wut stürzt sich Tristan in den Kampf zwischen Vampiren und Magiern. Wie soll nur der Frieden zwischen beiden Parteien wiederhergestellt werden? Dieser Krieg ist eine Zerreißprobe für die Liebe zwischen Tristan und Savannah und auch für die Familien der beiden.


Meine Meinung: 
Der dritte Teil der Herzblut-Trilogie von Melissa Darnell erreichte mich vollkommen unerwartet als Rezensionsexemplar, was mich wirklich freute, da ich bereits auf den Abschlussband hin fieberte. Die ersten zwei Bände haben mir bereits sehr gut gefallen und ich war gespannt, wie alles Enden würde. Der dritte Teil schließt nahtlos an den zweiten an und einige Rückblenden helfen dabei sich besser an das Geschehene zu erinnern. Leider muss ich sagen, dass ich davon am Anfang etwas genervt war. Ich bin kein großer Freund von Rückblenden oder anderen Dingen die helfen sollen den Anschluss zum vorherigen Teil wieder zu finden. Kurz und knackig ist das natürlich alles sehr hilfreich, aber hier wurden diese Erinnerungshilfen ein wenig plump eingebaut.  

Irgendwie konnte ich mir natürlich denken, wie das Ende der Geschichte aussehen würde, aber wie Savannah und Tristan dort hinkommen sollten, ohne sich dabei zu verlieren, war mir schleierhaft. Die Autorin schaffte es trotz dieses Wissens die Spannung zu Beginn des Buches hoch zu halten. Sie überraschte mich mit einigen Szenen und brachte durch die schnelle Handlungsfolge Schwung in das Buch. Besonders am Anfang ging es mir aber viel zu schnell. Von einem auf den anderen Moment bekommt Tristan sein neues Leben als Vampir in den Griff und ich habe mich etwas überrumpelt gefühlt. Leider folgte auf den guten Beginn eine ziemlich lange Phase der Langeweile. Es ist wenig passiert und die Handlung tröpfelte vor sich hin. Erst am Ende wurde es wieder spannender.

Das Ende an sich war sehr schlüssig und rund. Meine Fragen wurden alle beantwortet und mein Verdacht hat sich bestätigt. Savannah und Tristan begeisterten mich wie schon in den vorherigen Büchern, auch wenn Tristan in diesem Buch ganz verschiedene Charakterzüge zeigt. In der ersten Hälfte des Buches machte er es mir nicht gerade leicht ihn zu mögen, auch wenn ich ihn durchaus verstehen konnte.

Für mich war dieser Teil der schwächste der Trilogie. Insgesamt wurde die Handlung fortgesetzt und das Buch passte auch zu den bisherigen, aber so begeistert wie zu Beginn bin ich nicht mehr. Ich tue mich schwer den Grund dafür zu identifizieren. Parallelen zu anderen bekannten Büchern dieses Genres haben mich am Anfang gar nicht gestört, doch durch die starke Häufung am Ende, fielen mir diese nun stärker ins Auge. Vielleicht war das ein Grund.


Trotz allem hat mich das Buch gut unterhalten und wenn man die ersten zwei Teile bereits gelesen hat, kommt man an diesem dritten Band eindeutig nicht vorbei! Ein Abschluss, der ein paar Schwächen hat, aber trotz allem lesenswert ist. 

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