[Rezension] Eve & Adam von Katherine Applegate und Michael Grant


Informationen zum Buch (Hardcover)
Erscheinungsdatum: 01.12.2013
Verlag: Ravensburger
ISBN: 978-3-473-40104-8
Preis: 16,99€ 
Seiten: 352
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Erster Satz:  
Ich denke an einen Apfel, als die Straßenbahn mich trifft, mir das Bein abreißt, meine Rippen splittern und mein Arm kein Arm mehr ist, sondern nur noch eine nasse, rote, nicht wiederzuerkennende Masse.

Inhalt: 
Eves Mutter ist Milliardärin, ihr Vater ist vor längerer Zeit bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Nun scheint sich ihr Leben erneut vollkommen zu verändern. Nach einem schweren Unfall wird ihr Bein abgetrennt, welches in einer langen Operation wieder angenäht werden kann. Ihre Mutter, die selbst eine Klinik besitzt, sorgt mit beinahe herrischem Verhalten dafür, dass Eve in ihre Klinik verlegt wird. Dort soll sie in Ruhe genesen und die bestmögliche Behandlung bekommen. Im Auftrag ihrer Mutter testet sie in ihrer Freizeit eine Lernsoftware für den Biologieunterricht in den Schulen. Sie soll den perfekten Menschen entwerfen und beginnt gleich voller Eifer und Tatendrang. Seit ihrem Unfall begegnet sie immer wieder dem Jungen Solo, der etwa in ihrem Alter ist. Etwas Geheimnisvolles umgibt ihn und Eve lässt sich in seinen Bann ziehen. Doch was sie dann erfährt, will so gar nicht in ihre Weltanschauung passen und sie beginnt alles in Frage zu stellen.
 

Meine Meinung: 
Wie soll man eine Rezension über ein Buch schreiben, aus dem man selbst nicht schlau geworden ist? Genau diese Frage stellte ich mir, nachdem ich "Eve & Adam" von Katherine Applegate gelesen habe. Selten habe ich mich so schwer mit einem Buch und einer Rezension getan.

Die Idee hinter dem Buch ist wirklich interessant und gerade in der heutigen Zeit ist Gentechnik ein sehr heikles Thema. Die Umsetzung der Geschichte und der Thematik ist jedoch leider nicht gelungen. Die Geschichte lässt sich schnell und problemlos lesen, was für zwischendurch vielleicht ganz gut ist, aber über die Oberflächlichkeit und Einfachheit konnte ich leider nur den Kopf schütteln. Beim Lesen stellte ich mir die Frage, ob ich einfach zu alt für solche Jugendbücher bin, und ob jüngere Leser weniger Probleme mit all den Defiziten haben? Aber als es dann um das Thema Gentechnik ging, war ich wirklich geschockt. Das Thema wurde mit so einer Leichtsinnigkeit und so unbedacht beschrieben, dass ich wirklich überrascht war. 

Das ganze Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Eve und Solo geschrieben. Beide Charaktere waren ganz nett, aber wirklich identifizieren konnte ich mich nicht. Besonders mit Adam hatte ich meine Probleme. Alle waren wirklich nett und ich kann auch nicht wirklich sagen, was das Problem war. 

Der Handlungsverlauf war für mich ziemlich vorhersehbar und es gab nur wenige Dinge die mich überraschen konnten. Am Ende ging dann auf einmal alles ziemlich schnell. Alles kam mir viel zu rasant und überstürzt vor. Auch die Liebe durfte natürlich nicht zu kurz kommen und so wurde auch das noch am Ende schnell abgehandelt. 

Dieses Buch hat mich leider überhaupt nicht überzeugt. Einen großen Pluspunkt gibt es aber dennoch. Die Gestaltung des Buches hat mich absolut überzeugt. Das Cover ist mit hellen Pastelltönen gestaltet. Der Schutzumschlag ist halb durchsichtig und dadurch entsteht ein toller Effekt.  

 

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