[Rezension] Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch


Informationen zum Buch (Taschenbuch)
Erscheinungsdatum: 01.01.2012
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-21341-7
Preis: 9,95€ 
Seiten: 480
Originaltitel: Rivers of London 
Leseprobe: Hier

Erster Satz: Alles begann an einem kalten Dienstag im Januar, morgens um halb zwei, als Martin Turner, Straßenkünstler und nach eigenen Worten Gigolo in Ausbildung, vor der Säulenvorhalle von St. Paul's am Covent Garden über eine Leiche stolpert. 

Inhalt:
Vampire, Geister und Flussgötter? Von all dem ahnte Peter Grant kurz vor Ende seiner Ausbildung zum Police Constable noch nichts. Als er eines Nachts, zusammen mit seiner Kollegin Lesley, an einem Tatort Wache hält, spricht ihn eine auffällig durchsichtige Person an, die angibt ein Geist zu sein und behauptet den Mord gesehen zu haben. Doch wie erklärt man seinem Chef, dass der einzige Zeuge ein Geist ist? Als Thomas Nightingale davon erfährt, macht er Peter zu seinem Lehrling... der erste Zauberlehrling Londons seit langer Zeit. Als immer mehr Morde, immer nach demselben Schema geschehen, ist klar, dass dahinter kein normaler Mensch stecken kann. Die Morde sind aber nicht Peters einziges Problem. Die Themsegöttin und der Themsegott haben kein gutes Verhältnis und nun ist der Konflikt zwischen beiden erneut aufgekommen. Um hier zu schlichten benötigt Peter Kreativität und Standhaftigkeit. Und dann sind da ja auch noch die Trolle und die Vampire... 


Meine Meinung:
Das Buch spielt in London, eine meiner liebsten Städte und es geht um einen Zauberlehrling. Diese Mischung sprach mich gleich an, als ich es letztens in der Bibliothek entdeckt habe.

Die ersten 100 Seiten fand ich etwas schwierig. Ben Aaronovitch beschreibt hier, wie Peter von einem Police Constable zum einzigen Zauberlehrling Londons wird. Nach dieser Einleitung beginnt die Geschichte dann aber richtig. Vampire, Geister, Götter und Trolle wirbeln in dieser Geschichte hin und her und ich hatte stellenweise Angst den Anschluss zu verlieren, so turbulent ging es stellenweise zu. 

Die Geschichte baut sich durch ganz unterschiedliche Fälle auf, die alle nebeneinander ablaufen und von Peter und Thomas bearbeitet werden. Die vielen unterschiedlichen Charaktere wurden dabei mit viel Liebe ausgearbeitet. Wenn ich an Peter denke, fällt mir erst mal ein Wort ein: "Putzig". Er ist einfach putzig und ich mag ihn wirklich gern, auch wenn er teilweise etwas unkonzentriert, unbedacht und faul ist. Aber genau diese Eigenschaften machen ihn als Charakter irgendwie besonders. Thomas Nightingale ist ein typischer Zauberer wie er im Buche steht. Genau so stelle ich mir einen Zauberer vor. Alle anderen Charaktere finde ich total klasse und sehr gut und bildlich beschrieben. Genau davon lebt das Buch.

Das Buch dreht sich darum, wie Peter das Zaubern erlernt und was er auf seiner Reise alles erlebt. Stellenweise hätte ich mir aber gewünscht mehr über das Zaubern an sich zu erfahren. Oft kamen mir diese Stellen, besonders am Anfang des Buches, zu kurz. Schwierig fand ich auch die sehr langen Kapitel. 40 Seiten und länger sind für mich persönlich einfach zu viel. 

Ansonsten lebt das Buch vom trockenen Humor und von seiner Spritzigkeit. Der typisch englische Humor ist ganz deutlich und brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Ganz überzeugt vom Buch bin ich aber nicht, da ich es vor allem am Ende schwierig fand, nicht den Anschluss zu verlieren. Die Story springt hin und her und ich kam mir beim Lesen manchmal vor, als würde ich gehetzt durch London rennen. Der Cliffhanger am Ende des Buches verleitet mich aber auf jeden Fall, dass nächste Buch auch zu lesen. 




Kommentare:

  1. Habe mal wieder bei dir etwas gestöbert.
    Hatte das Buch auch bereits einige Male in der Hand. Aber bisher habe ich noch nicht zugegriffen.
    Der Handlungsverlauf erinnert mich ein bisschen an Bücher von Neil Gaiman, wie z.B. Niemalsland und das habe ich sehr gern gelesen.

    Über einen Besuch von dir freue ich mich sehr:
    http://zitroschsleseland.blogspot.de/

    Danke!

    Gruß
    Steffi

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    1. Hey :)
      Ja mir ging es ähnlich mit diesem Buch!
      Bücher von Neil Gaiman habe ich leider noch nicht gelesen.
      Liebe Grüße

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  2. Hey du :)
    Ich hab dieses Buch von einer Freundin zum Geburtstag geschenkt bekommen und ich habe mich in die Reihe verliebt...Ich hab zuletzt "Der Böse Ort" gelesen ...ahh, es ist so gut!

    Tolle Rezi!
    Lg,
    rachel von www.chellushsbookworld.blogspot.de

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    1. Hey :)
      Ja das Buch war auch gut. Ich wollte eigentlich auch die anderen Bücher der Reihe lesen, habe es bis jetzt aber leider nicht geschafft. werde ich aber sicherlich nachholen!
      Liebe Grüße

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