[Rezension] Der Augenjäger von Sebastian Fitzek


Informationen zum Buch (Hardcover)
Erscheinungsdatum: 02.11.2012
Verlag: Droemer/Knaur 
ISBN: 978-3-426-50373-7
Preis: 19,99 
Seiten: 432

Erster Satz:  Milde dreizehn Grad, leicht bewölkter Himmel, ein sanfter Septemberwind.

Inhalt:
Alexander Zorbach ist überzeugt, dass sein Sohn längst tot ist. Trotzdem tut er alles, um ihn zu finden und um an dem Augensammler Rache zu nehmen. Zorbach wird vor die schwerste Entscheidung seines Lebens gestellt: Wer soll leben? Er selber oder sein Sohn? Unterdessen treibt noch ein zweiter Psychopath sein Unwesen. Dr. Zarin Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Nachts jedoch entfernt er seinen Opfern im Keller die Augenlieder und lässt sie nach weiterer Folter frei. Alle Opfer haben bisher Selbstmord begangen, bis auf eine. Diese ist jedoch so verwirrt, das es keine Möglichkeit gibt eine Aussage von ihr zu bekommen. Die letzte Hoffnung ist Alina Gregoriev, die sich nur unter Drängen dazu einlässt, der Polizei mit ihren Fähigkeiten zu helfen. Dies wird jedoch schwerwiegende Folgen haben...

Meine Meinung:
"Der Augenjäger" ist ein Buch von Sebastian Fitzek wie wir es kennen und erwarten und nicht anders. Es ist die Fortsetzung des Buches "Der Augensammler" und schließt relativ zeitnah an den ersten Band an.

Zwischen dem Lesen der zwei Bände lag bei mir eine ziemlich lange Zeit, aber es ist Herrn Fitzek unglaublich gut gelungen den Anschluss wieder herzustellen. Ziemlich schnell bin ich wieder in die Geschichte eingestiegen und konnte mich auch an alles aus dem ersten Band erinnern.

Typisch für Bücher von Fitzek ist wieder einmal der knallharte Beginn. Der Prolog und die ersten drei Kapitel beginnen erschreckend brutal und ich war wirklich geschockt. Danach läuft die Handlung erst einmal etwas ruhiger weiter, bevor dann wieder ein Knall auf den nächsten folgt. Bis zur letzten Seite blieb das Buch spannend und immer wenn man denkt die Handlung durchschaut zu haben, kommt schon die nächste Überraschung. Sebastian Fitzek schafft es immer noch einen drauf zu packen, wenn man selbst denkt: "Schlimmer geht es nicht!". 

Da das Buch eine Fortsetzung ist, tauchen natürlich auch die Akteure des ersten Bandes wieder auf. Alina ist mir seit jeher sympathisch und ich habe während des Lesens mit ihr zusammen gelitten. Auch Alexander Zorbach ist mir sympathisch und ich finde sein Durchhaltevermögen faszinierend. Scholle arbeitete schon im ersten Band für die Polizei, mit ihm konnte ich jedoch nie richtig warm werden. Ich finde ihn unsympatisch und habe ihm nie wirklich getraut. 

Das Ende des Buches finde ich persönlich noch einmal ganz schrecklich, weil Sebastian Fitzek es geschafft hat mich total rein zu legen! Ich wurde überrascht und überrumpelt und bin nun gespannt ob es noch eine weitere Fortsetzung geben wird. Aber nicht nur am Ende des Buches konnte mich Fitzek auf eine falsche Verte leiten. auch an einigen anderen Stellen bin ich ihm vollkommen auf den Leim gegangen, was das Buch aber umso spannender gemacht hat. 

Eine tolle Fortsetzung, die endlich Licht ins Dunkel gebracht hat. Trotz allem ist das Buch an sehr vielen Stellen traurig und ich habe versucht mich an den Lichtblicken entlang zu hangeln. 

 


1 Kommentar:

  1. Klingt nach hoher Dramatik und einem zum Zerreißen gespannten Spannungsbogen. Psychopathisch veranlagte Täter sind immer diejenigen, die mir am unheimlichsten sind. Allein deine Rezension lässt einen schaudern.

    Sonnige Stöbergrüße von mir

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